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Masern - Impfung überprüfen

Nach der Masernepidemie des vergangenen Jahres in NRW mit bisher 2 Todesopfern breitet sich die oftmals erharmloste "Kinderkrankheit" erneut in unserem Bundesland aus. Das Zentrum der rkrankung liegt im Raum Düsseldorf-Mettmann, also in unserer unmittelbaren achbarschaft. Nicht- bzw. unzureichend geimpfte Personen können sich leicht mit dem hochansteckenden Masernvirus infizieren. Die Erkrankung geht mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten, Bindehautentzündung und einem mittelfleckigen Hautausschlag einher. Der Verlauf kann durch schwere Lungenentzündungen, Hirnentzündungen und andere Komplikationen bedrohlich
sein. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte BVKJ ruft daher alle Eltern zur Überprüfung der Impfausweise ihrer Kinder und ggfls. zur (Nach-)Impfung mit dem gut verträglichen MMR-Impfstoff auf. Sprechen Sie mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt. Sofort!

Nachfolgend eine dpa-Meldung zum Thema:

Brandenburg/Gesundheit/
CDU spricht sich für Impfpflicht gegen Masern aus

   Potsdam (dpa/bb) - Die CDU in Brandenburg hat sich für eine Impfpflicht gegen Masern ausgesprochen. Seit deren Abschaffung sei die Krankheit wieder auf dem Vormarsch, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Roswitha
Schier, am Sonntag in Potsdam. In diesem Jahr seien in Deutschland bereits zwei Kinder an der Krankheit gestorben.

   Schier appellierte an die Elten in Brandenburg, zu den freiwilligen Vorsorgeimpfungen zu gehen. Auch die so genannten Kinderkrankheiten dürften keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Durch die Abschaffung der Impfpflicht würden einige Krankheiten wie Masern, Keuchhusten, Röteln oder Mumps, die längst nicht mehr für eine Bedrohung gehalten würden, wieder verstärkt auftreten, betonte Schier.

   Während es deutschlandweit 2004 nur 122 Masern-Fälle gegeben habe, sei deren Zahl 2006 bereits auf 2281 gestiegen, so die CDU- Politikerin. Auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe sich im Oktober des vergangenen Jahres für die Masern- Impfpflicht ausgesprochen. Leider aber habe es bisher keinerlei Fortschritte zur Umsetzung der Forderung gegeben.

   Die Gesundheit der Kinder sollte der Gesellschaft so wichtig sein, dass ein Weg gefunden werden müsse, um sie vor lebenslangem Leid wegen einer fehlende Impfung zu beschützen, meinte Schier. So könne beispielsweise eine Masern-Hirnhautentzündung zu einer schweren geistigen Behinderung führen. Solange die Impfung weiterhin auf Freiwilligkeit beruhe, müssten die Eltern die Teilnahme ihrer Kinder an den Schutzimfungen unbedingt sicherstellen.

dpa ue yybb n1 tg
290820 Apr 07

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