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Pressemitteilung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und
Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), Juni 2006
"Klare Worte zur Behandlung junger Patienten!"
GKinD begrüßt Forderungen des 110. Deutschen Ärztetags zur Qualität in der
stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen
"Wir freuen uns, dass der Deutsche Ärztetag 2007 so klare Worte gefunden
hat", stellt der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der
Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD), Jochen
Scheel, fest. Der 110. Deutsche Ärztetag hatte die 'Aufweichung und
Qualitätsminderung in der fachärztlichen Versorgung kranker Kinder und
Jugendlicher 'verurteilt und mitbilligt'. Kranke Kinder und Jugendliche
hätten das gleiche Recht auf eine stationäre fachärztliche Versorgung wie
Erwachsene. Bund und Länder seien daher in der Pflicht, die erforderliche
Qualität in der Behandlung kranker Kinder und Jugendlicher im Krankenhaus
flächendeckend sicherzustellen. "Wir begrüßen das ausdrücklich!" so Jochen
Scheel: "Kranke Kinder gehören ins Kinderkrankenhaus! Informierte Eltern
wissen das, zahlreiche Gesundheitspolitiker stimmen ihnen zu und die
Fachleute, die kranke Kinder behandeln, fordern es schon lange." Die
Forderung des Deutschen Ärztetags unterstütze die langjährigen Bemühungen
der Kinderkliniken und -abteilungen als die für diese Patienten kompetenten
und zuständigen Einrichtungen.
Denn immer noch würden bis zu 40 Prozent aller kranken Kinder und
Jugendlichen, die stationärer Versorgung bedürfen, fachfremd, d.h. in
Erwachsenenkliniken bzw. Abteilungen für Erwachsene behandelt, so der
GKinD-Vorstandsvorsitzende. GKinD arbeite seit ihrer Gründung 1995 zusammen
mit Elternverbänden und Fachgesellschaften der Kindermedizin intensiv daran,
dass sich dieser unhaltbare Zustand ändere.
Ellen König
GKinD-Pressereferat
E-Mail: ellen.koenig@gkind.de
Berufsverband der
Kinder- u. Jugendärzte

Städt. Klinikum Solingen
Zentrum für Klinder- und Jugendmedizin